Vorsicht bei Faschingskostümen – Tests zeigen Risiken bei Kostümen und Schminke
Gesundheitsministerium und AGES geben Tipps für einen sicheren Fasching
Fasching ist die Zeit der Freude und des Verkleidens. Leider können Kostüme und Schminke auch Risiken bergen, wenn sie z.B. leicht entflammbar sind, Schadstoffe enthalten oder eine mögliche Erstickungsgefahr darstellen. Um die Sicherheit zu erhöhen – insbesondere die von Kindern –, lässt das Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz (BMASGPK) regelmäßig Faschingskostüme und Faschingsschminke amtlich überprüfen.
„Unsere Kontrollen zeigen immer wieder Mängel bei der Entflammbarkeit oder fehlende Warnhinweise. Das kann ein ernsthaftes Risiko sein – besonders für Kinder.“ – Gesundheitsministerin Korinna Schumann
Vor allem bei günstigen Onlineprodukten ist Vorsicht geboten. Eltern sollten daher nicht nur auf das Aussehen, sondern auch auf die Sicherheit achten. Ganz wichtig vor allem, dass Kostüme im Notfall rasch an- und ausgezogen werden können.
Tipps für einen sicheren Fasching:
- Kostüme sollten rasch an- und ausgezogen werden können
- Keine Bänder oder Schnüre im Halsbereich
- Kopfbedeckungen, Perücken und Masken von offenen Flammen fernhalten
- Plastikverpackungen wegen Erstickungsgefahr entsorgen
- Warn- und Anwendungshinweise bei Schminke beachten
- Schminke nicht auf verletzter Haut anwenden und vorab an kleiner Hautstelle testen
- Verdorbene oder auffällig riechende Schminke nicht verwenden
AGES untersucht
Die AGES (Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit) prüft regelmäßig Faschingskostüme und Kinderschminke auf Sicherheits- und Kennzeichnungsmängel. Bei Schwerpunktaktionen der vergangenen Jahre wurde rund ein Drittel der untersuchten Kostüme beanstandet. Heuer liegt der Fokus u.a. auf Kostümen für Kinder unter drei Jahren sowie auf plüschartigen Kostümen, Perücken und Masken.
„Fasching soll unbeschwert sein. Mit geprüften Produkten und etwas Aufmerksamkeit können Eltern viel zur Sicherheit beitragen“ – Gesundheitsministerin Korinna Schumann