Objekt 1 – Einleitung und Impressum
Menschen mit Behinderungen sind immer wieder aktiv für ihre Rechte eingetreten. Doch dieser selbstbestimmte Einsatz fand bislang kaum Eingang in Museen und Ausstellungen, kurzum in das materielle Erbe österreichischer Kultur. Um das zu ändern, startete das Sozialministerium gemeinsam mit dem Haus der Geschichte Österreich das Disability History Projekt. Dessen Ziel war es, in einer ersten Phase 2024/25 Objekte für die Bundessammlungen zu erwerben, die den Einsatz von Menschen mit Behinderungen um Rechte und Selbstbestimmung zeigen – begleitet von einer Fokusgruppe. Außerdem bietet die Web-Ausstellung „Selbst bestimmt! Wie kämpfen Menschen mit Behinderungen für Selbstbestimmung?“ einen Raum für Beiträge der Öffentlichkeit.
In der zweiten Phase des Projekts werden 2026–2027 eine Publikation verfasst und Konzepte entwickelt, um in der zukünftigen Hauptausstellung des Hauses der Geschichte Österreich die Geschichte von Menschen mit Behinderungen zu repräsentieren. Denn ihr Einsatz hat österreichische Geschichte geschrieben. Die Ausstellung präsentiert acht Beispiele aus den gesammelten Geschichten, Perspektiven und Objekten.
Ergänzt wird die Ausstellung durch einen Aufriss der wesentlichen gesetzlichen Rahmenbedingungen der Behindertenpolitik in Österreich und die Angebote des BMASGPK.
Eine Ausstellung des Bundesministeriums für Soziales, Arbeit, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz in Zusammenarbeit mit dem Haus der Geschichte Österreich
Direktorin hdgö: Monika Sommer | Leitung Public History (Kuratieren und Sammeln): Stefan Benedik | Kuratorische Objektauswahl und -beschreibung: Vanessa Tautter | Künstlerische Objektfotografie: David Tiefenthaler | Lektorat: ### | Prüfung Leichte Sprache: ### | Grafik: ### | Ausstellungskoordination: ### | Konservatorische Objektbetreuung: Linda Kral | Weitere Mitwirkende des hdgö-Teams: Franziska Veronika Winkler | Grafikproduktion: e.h.montagen Large Format
Inhaber:innen von Nutzungsrechten:
Eva-Maria Glatz, Hilde Heindl, Gabriele Huterer, Helmut Kasper, knack:punkt – Selbstbestimmt Leben Salzburg, Andreas Oechsner, Anna Magdalena Weiss
Schenker:innen:
Otto Anlanger, knack:punkt – Selbstbestimmt Leben Salzburg, Brigitte Leimstättner, Österreichische Gesellschaft für ME/CFS, Volker Schönwiese, Verein Ninlil, Anna Magdalena Weiss
Fokusgruppe des Disability History Projekts am hdgö:
Irina Angerer, Florian Gravogl, Franz Groschan, Laura Hochsteiner, Franck Le Rhun, Barbara Levc, Michaela Lödler, Elisabeth Magdlener, Volker Schönwiese, Maria Schwarr
Für die Unterstützung danken wir sehr herzlich:
Archiv der Geschichte der Behindertenrechtsbewegung in Österreich (auf bidok.at), Thomas Pulle, Traude Veran, Angela Wegscheider
Team Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz (BMASGPK)
Ausstellungskoordination und inhaltliche Gestaltung: Hannes Hanisch, Oliver Gumhold, Jan Navarra, Lena Jäger, Martin Zach
Grafische Gestaltung der Ausstellung: Klara Hirschbüchler, Nina Auer, Viktoria Palka
[Leichte Sprache: Einleitung]
Selbst-bestimmt und ein Teil der Geschichte!
Wie kämpfen Menschen mit Behinderungen für ihre Rechte?
Menschen mit Behinderungen kämpfen schon lange
für ihre Rechte.
Sie wollen Selbst-Bestimmung und Inklusion.
Aber: Diese wichtige Geschichte ist fast nie im Museum.
Das muss sich ändern.
Darum gibt es ein neues Projekt.
Das Projekt heißt:
Disability History Projekt.
Im Projekt geht es um:
Die Geschichte von Behinderung.
Und um die Geschichte von Menschen mit Behinderungen.
Das Projekt macht das Sozial-Ministerium
zusammen mit dem Haus der Geschichte Österreich.
Teil 1: Jahre 2024 und 2025
Das Museum hat Gegenstände gesammelt.
Diese Gegenstände zeigen:
So kämpfen Menschen mit Behinderungen
für ihre Rechte.
Eine Fokus-Gruppe arbeitet beim Projekt mit.
Das sind 10 Menschen mit Behinderungen.
Sie haben mit entschieden:
Welche Gegenstände kommen ins Museum?
Es gibt auch eine Ausstellung im Internet.
Sie heißt: Selbst bestimmt!
Dort kann man selbst
Geschichten beitragen.
Teil 2: Jahre 2026 und 2027
Das Projekt macht ein Buch
und eine neue große Ausstellung.
Dort wird die Geschichte
von Menschen mit Behinderungen gezeigt.
Ihre Geschichte ist wichtig.
Die Ausstellung kommt ins
Haus der Geschichte Österreich.
Das ist ein Museum in Wien.
Die Ausstellung soll inklusiv sein.
Hier zeigen wir 8 Beispiele
von den gesammelten Geschichten
und Gegenständen.
Das Sozialministerium ergänzt die Ausstellung mit Informationen über Angebote und Leistungen für Menschen mit Behinderung in Österreich.
Es gibt auch einen Überblick über Gesetze. Diese Gesetze schreiben die Rechte von Menschen mit Behinderung fest.