Postakute Infektionssyndrome (PAIS)
Postakute Infektionssyndrome – abgekürzt PAIS – ist ein Überbegriff für eine Reihe chronischer Erkrankungen und Zustände, die entweder nach einer akuten Infektion fortbestehen oder sich erst danach entwickeln. Dazu gehören unter anderem Long COVID, Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue-Syndrom (ME/CFS) und das posturale Tachykardiesyndrom (PoTS).
Während sich die Mehrheit der Betroffenen rasch von akuten Infektionen erholt, leiden einige unter anhaltenden Symptomen. Für diese Menschen kann der Genesungsprozess komplexer und langwieriger sein, was zusätzliche Aufmerksamkeit und Betreuung erfordert.
Die Partner der Zielsteuerung-Gesundheit einigten sich im Juni 2026 auf eine gemeinsame Vorgehensweise für die Versorgung von Menschen mit PAIS in Österreich.
Der Schlussbericht enthält ua.
- erforderliche Komponenten eines Patient:innenpfades für die Versorgung von Menschen mit PAIS,
- eine Beschreibung, für welche Personen der Patient:innenpfad vorgesehen ist.
Nähere Informationen zu PAIS bietet das Gesundheitsportal unter Postakute Infektionssyndrome (PAIS) | Gesundheitsportal.